Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (EFG) Hilden


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An.Stoß aktuell

Anstöße

Hier finden Sie in loser Folge einen kurzen An.Stoß für Ihren Tag. Falls Sie vielleicht lieber schauen anstatt zu lesen, haben wir auch den Cartoon der Woche und einige Videos parat.

Dieser Vers stammt aus der Offenbarung des Apostels Johannes, die auch Apokalypse genannt (vom griechischen für "Bekanntmachen des zuvor Verborgenen") wird. Johannes saß auf der kleinen Insel Patmos unmittelbar vor der Küste der heutigen Türkei in Gefangenschaft. Dort empfing er Visionen über das Ende der Welt. Er schrieb diese auf, nicht um in erster Linie unsere Neugier über das Ende der Welt zu befriedigen. Er tat es vor allem als Trost und Zuspruch für eine verfolgte junge Gemeinde. Die wichtigste Botschaft: Christus hat alles unter Kontrolle, auch wenn die Umstände momentan dagegen zu sprechen scheinen. Durch alles Leid, durch alle Verfolgung hindurch erwartet euch ein großes Ziel, wenn ihr standhaft bleibt: ewige Gemeinschaft mit diesem Christus. Jesus Christus hat die Macht und die Stärke, über Tod und Teufel zu triumphieren und seine Nachfolger werden nicht verlorengehen.

Zu Beginn der Offenbarung erfahren wir von der Beauftragung an Johannes, das Gehörte und Gesehene aufzuschreiben. Dem Leser wird der erhöhte (d.h. der Auferstandene und zu seinem Vater zurückgekehrte) Christus vor Augen gemalt in all seiner Herrlichkeit. Er spricht zu Johannes, der angesichts dieser Vision "wie tot" auf den Boden fällt: Fürchte dich nicht! Jünger und Nachfolge Jesu brauchen sich nicht zu fürchten, denn sie leben in Frieden mit diesem Christus. Er, der wieder auf die Erde kommen wird um Gericht zu halten (Offb 20,11-15) bringt Leben denen, die ihm nachfolgen und ewigen Tod denen, die ihn ablehnen. Diese Stunde wird kommen, denn er hält die "Schlüssel" des Todes und der Totenwelt in seiner Hand. Er ist der einzige Zugang zum wahren, ewigen Leben (Joh 11,25). An ihm scheiden sich im wahrsten Sinn die Geister an diesem Gerichtstag.

Eine unbequeme Botschaft. Unser Leben wird einmal begutachtet werden. Und das einzige Kriterium, das wir zu erfüllen haben, ist, diesem Christus nachgefolgt zu sein. Ihn als Herrn und Retter angenommen und in einer Beziehung mit ihm gelebt zu haben. Meine eigenen Werke, mein eigenes Gutsein, meine eigene guten Werke - sie sind nicht das Entscheidende. Den Himmel werde ich mir nicht verdienen können (Römer 3,23-24). Wer sich nicht zu diesem Anfang und Ende bekennt, bleibt tot in seinen Verstrickungen (Röm 6,23). Wir alle haben genug an Schuld, keiner spreche sich selber frei. Der Mensch ist nicht aus sich heraus gut genug.

Noch haben wir die Möglichkeit, uns auf den Weg zu machen. Gott lässt sich finden: in seinem Wort. Gott möchte ein Urteil über unser Leben sprechen, das "Leben" heißt und nicht "Tod". Weil er uns liebt. Sogar so sehr, dass er seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, für uns und unsere Schlechtigkeiten, Boshaftigkeiten und Nachlässigkeiten zu sterben (Joh 3,16).

Wir laden Sie herzlich ein, diesen Gott besser und neu kennen zu lernen. In unseren Gottesdiensten und in seinem Wort. Machen Sie sich auf den Weg - noch ist Zeit. Dieser Gott möchte nicht unseren Untergang (1. Timotheus 2,4). Er möchte unsere Rettung. Nötig haben wir sie alle. Ich wünsche Ihnen dieses Schlüsselerlebnis. Mehr über den Glauben erfahren Sie hier. Die Bibelstellen können Sie hier nachlesen.

S. Monert


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